Allgemeine Geschäftsbedingungen
der Nara Immobilien GmbH, Johann-Michael-Fischer-Straße 9, 82069 Hohenschäftlarn (nachfolgend „Verwalter") für Verwaltungsverträge mit Wohnungseigentümergemeinschaften und Eigentümern.
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verwaltungsverträge zwischen der Nara Immobilien GmbH und ihren Auftraggebern. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Verwalter diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Leistungsumfang
Der Umfang der zu erbringenden Verwaltungsleistungen ergibt sich aus dem individuellen Verwaltervertrag. Grundlage ist stets das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) in seiner jeweils gültigen Fassung sowie die zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarungen.
§ 3 Vergütung
Die Vergütung richtet sich nach der im Verwaltervertrag vereinbarten Honorarstruktur.
§ 4 Leistungsgarantie Jahresabrechnung
Der Verwalter verpflichtet sich, die Jahresabrechnung bis spätestens 31. Juli des Folgejahres im digitalen Kundenportal bereitzustellen.
Die Garantie entfällt, soweit die Verzögerung auf Umständen beruht, die der Verwalter nicht zu vertreten hat (z. B. verspätete Übermittlung von Verbrauchsdaten durch Versorgungsunternehmen, fehlende Unterlagen durch Beirat oder Vorverwalter, höhere Gewalt).
§ 5 Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Verwalter alle für die ordnungsgemäße Verwaltung erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und Änderungen (z. B. Eigentümerwechsel, Bankverbindungen) unverzüglich mitzuteilen.
§ 6 Haftung
Der Verwalter haftet für Schäden, die durch schuldhafte Verletzung seiner Pflichten entstehen, nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 7 Vertragslaufzeit und Kündigung
Der Verwaltervertrag wird für die im Einzelvertrag vereinbarte Laufzeit geschlossen. Die ordentliche Kündigung ist mit einer Frist von drei Monaten zum Vertragsende möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 8 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung und den Bestimmungen der DSGVO. Auftraggeber und Verwalter schließen bei Bedarf einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab.
§ 9 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist München, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
§ 10 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
Stand: Juni 2025 · Diese AGB wurden intern erstellt und sollten vor Inbetriebnahme durch einen Rechtsanwalt geprüft werden.